Licht als Therapie bei Diabetes

Schätzungen zur Folge leiden weltweit mehr als 380 Millionen Menschen an Diabetes mellitus, das entspricht 8,3% der Weltbevölkerung. Statistische Werte zeigen, dass dieses Krankheitsbild in der sozialen Unterschicht häufiger auftritt als es in der Mittel- und Oberschicht der Fall ist. Nachdem die soziale Schere immer weiter auseinander geht lässt sicher erahnen wie die Entwicklung der Patientenzahlen zukünftig aussehen wird.

In Deutschland werden bereits heute ein Fünftel der Ausgaben in die Versorgung von Diabetespatienten gesteckt.

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Behandelt wird Diabetes mellitus (Typ 2 Diabetes) mit Tablettengabe oder der Injektion von Insulin verschiedener Arten. Mit natürlichen Mitteln ist dieser Erkrankungen, wenn sie richtig zum Ausbruch gekommen ist leider nicht effektiv beizukommen. Doch die Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet schreitet immer weiter voran.

Lichtreize als Therapieansatz bei Diabetes

Zwar nicht aus der Natur aber trotzdem als eine Art Durchbruch ist es anzusehen was nun Wissenschaftlern in einem Labor der Ludwig-Maximilian-Universität München gelungen ist – mit Lichtreizen von blauem LED-Licht die Freisetzung von Insulin in der Bauchspeicheldrüse unter Gabe eines besonderen Diabetes-Medikament anzustoßen.

Mit dem Prototyp JB253 – so die Bezeichnung der „Lichtpille“ – soll es zukünftig dem Patienten möglich sein das eingenommene Medikament ganz gezielt via LED-Licht durch die Haut zu „aktivieren“. Bis dieses Stadium erreicht ist wird ganz sicher noch einige Zeit vergehen ehe die ersten Patienten konkret als Testpersonen in Frage kommen.

Abschied von der Spritze

Licht an – Licht aus. Ob es zukünftig dann den Abschied der Insulinspritze bzw. entsprechenden Insulinpumpen für die vielen Betroffenen bedeuten wird müssen erst zahlreiche weitere Test zeigen. Denn bisher ist die tatsächlich blutzuckersenkende Wirkung noch nicht abschließend belegt.

Quelle: doccheck.com
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