COPD Therapie

COPD steht für Chronisch obstruktive Lungenerkrankung und ist eine Kombination aus Erkrankungen der Bronchien und der Lunge bei der sich Atemnot, Husten und zäher Auswurf zu einer eigenständigen Erkrankung gebündelt haben. COPD ist oftmals das Resultat einer dauerhaften Bronchitis. COPD nimmt weltweit insgesamt in seiner Erscheinung zu.

Umgangssprachlich wird auch von einer Raucherlunge gesprochen. Hier sollte aber erwähnt werden, dass auch Menschen die niemals geraucht haben an COPD erkranken können. COPD kann auch als „Berufskrankheit“ gesehen werden wenn der Arbeitsplatz unverhältnismäßig stark mit Dämpfen, Gasen oder Staubentwicklung belastet ist oder war. Auch eine Vererbung von COPD ist möglich wenn auch selten.

Die COPD Therapie gestaltet sich unter Umständen recht schwierig abhängig davon ob bereits ein Lungenemphysem (unheilbare Überblähung der Lunge) vorhanden ist oder nicht. COPD auf Grund einer überblähten Lunge hat eine sehr schlechte Prognose zur Ausheilung.

Raucher sollten bei COPD  in erster Linie sofort aufhören zu rauchen um die Lungen / Bronchien nicht noch weiter zu belasten und damit einer Besserung im Wege zu stehen.

Um sich das Rauchen abzugewöhnen gehört Überwindung und Willenskraft. Zur Untersützung kann man sich auch bei diesem Onlinekurs anmelden und das Laster „Rauchen“ loswerden.

Mediterrane Küche wirkt sich positiv bei COPD aus

Ein weiterer Ansatzpunkt die Gefahr einer COPD-Erkrankung vorzubeugen ist die Ernährungsumstellung. Der Verzehr vorwiegend mediterraner Küche (Mittelmeer Küche) wirkt sich positiv auf das Erkrankungsrisiko aus.

Eine Langzeittherapie mit Sauerstoff wirkt sich insbesondere dann positiv aus wenn es bereits zu einer Herzinsuffizienz gekommen ist. Eine Sauerstofftherapie kann die Lebensqualität dadurch verbessern, dass die extrem auftretende Atemnot abgemildert wird. Die Sauerstoffgabe stärkt die Belastbarkeit und erzielt positive Effekte auf den Hämatokrit-Wert (zellulärer Anteil im Blut).

Die Behandlung mit Naturheilmitteln kann für Betroffene sehr erleichternd sein. Die Verwendung von Naturheilmitteln alleine wird bei COPD zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis führen. Zu herkömmlichen Behandlungsmethoden bzw. Medikamentengaben können Naturheilmittel allerdings mit eine gute Unterstützung liefern.

Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, immer mehr Ärzte setzen inzwischen auch naturheilkundliche Heilmittel ein.

Chronische Bronchitis – Therapie aus der Natur

Von einer chronischen Bronchitis spricht man, wenn Husten mit zähem Auswurf in zwei Jahren hintereinander an vielen Tagen binnen eines Vierteljahres auftreten. Frauen sind von einer chronischen Bronchitis öfter betroffen als Männer. Mit steigendem Alter erhöht sich auch die Gefahr an chronischer Bronchitis zu erkranken.

Als Auslöser für die dauerhafte Entzündung der Atemwege werden in erster Linie Rauch (Tabak), Dampf und Staub (z.B. am Arbeitsplatz) sowie das Einatmen von Gasen genannt. Über 80 Prozent aller an einer chronischen Bronchitis erkrankten Menschen waren oder sind immer noch Raucher. Auch Passivraucher sind dieser Gefahrengruppe hinzuzurechnen.

Im weiteren Verlauf kann sich die chronische Bronchitis zu einer chronisch obstruktive Lungenkrankheit (COPD) entwickeln. Dann kommen zu den Hustenanfällen auch Atemnot hinzu, die Schädigung der Lunge und mögliche  Herzinsuffizienzen sind die Folge.

Auslöser abstellen und rechtzeitig gegensteuern

Nicht immer sind die Auslöser einfach abzustellen, insbesondere wenn es sich um den Arbeitsplatz als Ursacheort handelt. Sind Sie Raucher so sollten Sie spätestens jetzt ans Aufhören zu denken.

Zur sofortigen Hilfe aus der Natur sind Aromatherapien zur Inhalation empfohlen. Hier werden sehr oft Eukalyptusöl, Teebaumöl und Thymianöl zum Einsatz gebracht die sowohl über Apotheken und Drogerien bezogen werden können. Die Inhalation wirkt keimabtötend und löst den Schleim damit sich dieser besser abhusten lässt.

Auf die Reinheit der Öle – Stichwort chemische Zusätze – sollte man ein besonderes Augenmerk legen um nicht zusätzlich eine Belastung hervorzurufen.

Senfauflagen und Quarkkompressen zur Aufbringung auf den Brustbereich haben eine sehr gute Wirkung in die Tiefe.

Je nach Intensität der Bronchitis sollte auf jeden Fall ein Arzt zu Rate gezogen werden.