Teebaumöl bei Gingivitis und Rückgang des Zahnfleisches

Zahnfleischrückgang ist eine nicht selten vorkommende und schleichende Erkrankung im Mundraum. Auslöser für den Rückgang des Zahnfleischs ist die Gingivitis (Zahnfleischentzündung). Eine Entzündung des Zahnfleischs wird durch viele Faktoren begünstigt. Angefangen von der Vererbbarkeit (genetische Veranlagung) über schlechte Mundhygiene, Tabakgenuss und Vitaminmangel bis hin zu Parodontose und auch als Nebenwirkung von Medikamenten. Der Rückgang von Zahnfleisch kann also nicht nur pauschal an einer Sache festgemacht werden. Doch das Ergebnis ist stets das selbe – es wird immer schmerzhafter bis hin zum Zahnausfall.

Entzündungen am Zahnfleisch mit Teebaumöl behandeln

Teebaumöl hat zwar einen „extrem eigenwilligen Geschmack“ der bei den wenigsten von uns zum einem Hochgefühl reichen dürfte. Doch Teebaumöl* hat darüber hinaus eine hervorragend antiseptische Wirkung und tritt somit Entzündungen gut entgegen. Zum einen kann es in einen Zahnputzbecher gegeben und mit Wasser verdünnt werden, zum anderen kann man Teebaumöl auf direkt auf das Zahnfleisch aufbringen.

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Die „Gurgelmethode“ – als verdünnt im Wasser – kann perfekt zusammen mit dem direkten Auftragen kombiniert werden. Zum Mundspülen nimmt man am besten etwas wärmeres Wasser, damit sich das Teebaumöl leichter vermengt. Das Auftragen direkt auf das Zahnfleisch erfolgt am besten mit einem Wattestäbchen das man mit Teebaumöl tränkt und dies so auf die betroffenen Stellen aufträgt.

Dieses Vorgehen sowohl morgens als auch abends über mehrere Tage hinweg wiederholen. Nach dem Auftragen des Teebaumöls mittels Wattestäbchen den Mund bitte nicht ausspülen. Wenn die Entzündung nicht schon zu weit fortgeschritten ist, kann man den Entzündungsprozess durchaus eindämmen. Offene Stellen sollten nicht mit konzentriertem Teebaumöl behandelt werden.

Beim Kauf des Teebaumöls sollte allerdings nicht „an der falschen Stelle“ gespart werden. Der Erwerb eines hochwertigen und reinen Teebaumöls lohnt auf alle Fälle und spiegelt sich schließlich in der besseren Wirkung wieder. Schließlich will man dem erheblich teurer daher kommenden Zahnverlust vorbeugen.

Teebaumöl ist das ätherische Öl des australischen Teebaums. Ätherische Öle können bei empfindlich reagierenden Menschen allergische Reaktionen auslösen. Sind ihnen also derartige Reaktionen bei sich selbst bekannt ist Teebaumöl ggf. nicht der richtige Ansatzpunkt das Zahnfleisch von der Entzündung zu befreien.  Teebaumöl sollte auch nicht so angewendet werden, dass gewisse Mengen davon dabei verschluckt werden. Wobei es sich hier dann schon um Menge größer als ein Teelöffel handelt. Teebaumöl ist nicht giftig in der Hinsicht, dennoch kann es bei überschreiten der genannten Menge zu Schwindel, Übelkeit und/oder Erbrechen kommen. Ggf. setzen Sie sich bei solchen Anzeichen und bekanntem Verschlucken von Teebaumöl mit einem Arzt in Verbindung.

Gute Besserung!